radio AGORA 105,5

» Livestream
DE | SLO
Sendungen nachhören

Glasperlenjazz - Vermutlich heiß

Liebe Schwitzer und Schwitzerinnen

Und das meine ich jetzt nicht national, wenngleich ich schwitzer (das ist jetzt lautsprachlich bitte mit extralangem iiii zu sprechen) Schwitzer (und natürlich ganz besonders auch Schwitzerinnen ) natürlich besonders gern begrüßte. Ich kenn halt auf die Schnelle keine. Wenn das bei Euch nicht so sein sollte, bin ich natürlich, naturellement, naturalmente glücklich, wenn Ihr diese, Eure Schwitzer-Kontakte zum gemeinsamen ( nein!- nicht Schwitzen, denn das nennt sich saunieren und hat den Vorteil gegenüber anderen Schwitzereien, dass man sich dabei des Gewandes verlustig machen kann, was momentan sicher sehr lustig wäre, aber weder im Büro noch im Gasthaus besonders gern gesehen wäre, und wenn ja, eventuell zu Heiterkeitsausbrüchen, Trübsamkeit oder hormonellen Massenausschüttungen führen könnte) Wo bin ich stehengeblieben? Ah ja …..zum gemeinsamen Radiohören animieren tätet.

Es sollte nicht Ihr Schaden sein, denn ich habe vor, Jedermann und –frau davon in Kenntnis zu setzen, dass es SOMMER ist.

Um dieses Bewusstsein zu schaffen UND zu verinnerlichen habe ich vor, die schöne Nummer „ SOMMERZEIT“ (Woher wusste Gershwin schon 1926 davon, dass einst Teilen der Mensch- und Tierheit ( der Pflanzenheit scheint das ganze ja eher Wurst oder Jauche zu sein) der innerliche Zeitkompass zwei Mal jährlich zwangsverdreht zu sein)über die gesamte Laufzeit dieser Sendung in vielen verschiedenen vokalen, instrumentalen, solierten, duettierten, getrioteten, quartetierten und quintierten Alt- und Mittelneueinspielungen zu Gehör zu bringen. Jede und –er hat ein unverbrüchliches Anrecht darauf !

„ SUMMERTIME FOR EVERYBODY“ lautet die Forderung !!

Jetzt, wo schon bald Wahlen sind, wird irgendeiner von den Populisten und /oder Populistinnen oder einer, der noch eine/r werden möchte, sich meiner Forderung anschließen, und auch versprechen, diese noch brennheiß in eine Gesetzesvorlage zu gießen, die sich (kalt) gewaschen hat.

Den wähl` ma dann!! Heissa! Mir ahnt ja schon Schlimmes! Vor Allem Plagiatsanzeigen von „Radlberger“ zum Beispiel an die

 „F“                                     Ein Sommer wie damals – Als die Ausländer noch im Ausland waren

„ÖKP“                               Ein Sommer wie damals - Als die Hitzequalen noch jung und vor Allem KURZ waren

„SPÖ“                               Ein Sommer wie damals – Als die Nüsse noch einen gscheiten KERN hatten und die Würmer den Kurzeren zogen

„Team Stronach“           Ein Sommer wie damals – Als der Frank uns noch mit Kohle beheizte

„Neos“                               Ein Sommer wie damals - Als „Think Pink“ noch eine ultracoole Sportsware-Marke war

„Liste Pilz!                        Ein Sommer wie damals – Als die Pilze noch schossen und alle Anderen nur narrische Schwammerl futterten

„Die Grünen“                   Ein Sommer wie damals - Als die Basis noch ein Fundament war

 

Und dabei sollte doch die haarstäubende Blödlerei mit dem Herumbasteln an (Aus-)Wirkungen dringendst ein Ende haben! Wenn nicht ALLE ! ( und das bedarf wirklich globaler Anstrengungen ) SOFORT an den Ursachen zu drehen beginnen und sich stattdessen streiten, wer das schönere Ringerl als Abschlusstück auf den Auspuff schraubt, ohne sich Gedanken über den Motor zumachen, dem wird die Geschichte später einmal Beihilfe zum Mord vorwerfen.( ah ja : Geschichte könnte man auch als: Kinder und Kindeskinder benennen.) Ein Wachturm am Brenner wird uns wenig helfen, wenn die halbe Welt auf Achse sein wird, und auch wir, weil nicht mehr durch Permafrost verfestigten Ausläufer unserer Alpen uns als Mega-Muren um die Ohren rauschen werden, etc. also wärs nicht schlecht, schön langsam den Restverstand in Gang zu setzen und zu verstehen, dass die unguten Auswirkungen nur dann Chance auf Beendigung haben werden, wenn die seit langer, langer Zeit wohl bekannten Ursachen in den Fokus rücken. Männer und Frauen, die heiße Luft von sich geben, sind mehr als unnötig, wie so Mancher spätestens nach dieser Woche rein physikalisch erkannt haben sollte. Wenn man sich die Haare trocknen will, kauft man sich einen Fön. Der kostet weniger und man kann ihn ausschalten, wann man will. Wem also die Zukunft seiner weiterverbreiteten Gene nicht egal ist, oder wer sich wie ich der Zukunft als Genpool verweigert hat und mit der Idee vom Mitgefühl sympathisiert, solle dingend einmal konzentriert nachdenken, was richtig ist und was für den Einzelnen als Teil des Ganzen zu tun ist.

 

Heiß ist auch die Auswahl an heute gespielten Granden, wenngleich ich die allseits präsenten Mega-interpretationen z.B. von Billie Holiday, Ella Fitzgerald etc. nicht bemühen wollte.

Aber Jeanne Lee und Ran Blake; Albert Ayler, Charles Mingus, Art Blakey mit McCoy Tyner und Sonny Stitt, Lambert Hendricks Ross, Josua Redman und Horace Parlan sind ein glühendes Who is who !

Und ich bin Arnold und wünsch Euch noch eine gute Nacht und „ Gut HÖR„

Veröffentlicht am Donnerstag, 3. August 2017 um 09:30